In der letzten Rauhnacht, von 5. Jänner auf den Dreikönigstag, gehört die Nacht traditionell den Glöcklern. Ihren Ursprung hat dieses eindrucksvolle Brauchtum in der Salinengemeinde Ebensee.
Bereits am 3. Jänner machte die Glöcklerpasse „Alt Kohlstatt“ einen besonderen Abstecher auf den Feuerkogel. Unter dem Namen „Sattlpass“ zogen die Glöckler ihre Runden über das Plateau, besuchten Häuser, Gastronomiebetriebe und das Hüttendorf.
Was steckt hinter dem Glöcklerlauf?Der Glöcklerlauf ist ein altes Brauchtum, das besonders in der Nacht vor dem Dreikönigstag (6. Januar) gefeiert wird. In dieser letzten Rauhnacht ziehen Gruppen – die sogenannten Glöckler – durch Dörfer und Orte, gesichert durch große Glocken, schaurig-schöne Masken und kunstvoll gearbeitete Kopfleuchter. Diese Figuren sind Teil einer jahrhundertealten Tradition, die den Winter vertreiben und Glück für das kommende Jahr bringen soll.
Am Feuerkogel machten die Glöckler der Glöcklerpasse „Alt Kohlstatt“ bereits am 3. Jänner Station. Unter dem Namen „Sattlpass“ zogen sie ihre Runden über das Plateau, besuchten Häuser, Gastronomiebetriebe und das Hüttendorf – und begeisterten Einheimische sowie Gäste hoch oben über dem Traunsee.
Ein Erlebnis zwischen Tradition und BergweltWas diesen Glöcklerlauf am Feuerkogel so besonders macht, ist die einzigartige Verbindung von Brauchtum und alpiner Naturkulisse: Auf knapp 1.600 m Höhe, mit Blick über das Salzkammergut und die umliegenden Gipfel der Höllengebirge, klingt das rhythmische Läuten der Glocken noch eindringlicher. Es ist ein Moment, in dem Tradition, Gemeinschaft und Naturerlebnis eng miteinander verschmelzen.
Egal ob bei einem Winterspaziergang, einer Schneeschuh-Tour oder einfach bei einer gemütlichen Gondelfahrt nach oben – wer zum Feuerkogel kommt, wenn die Glöckler unterwegs sind, erlebt ein Stück kulturelles Erbe hautnah.
